Optimaler Schutz vor Hitze und Kälte mit Holzfaser-Dämmstoffen / Mehr Licht und Platz / Wohngesund und nachhaltig

 

Die Ausgangssituation

Im Sommer unerträglich heiß, im Winter zugig kalt – die Situation im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses aus den 60er Jahren war nicht mehr haltbar. Eine zeitgemäße Dämmung sollte Abhilfe schaffen. Um zusätzlichen Platz zu schaffen und für bessere Lichtverhältnisse zu sorgen, entschied sich der Bauherr, den alten Dachstuhl bis auf die Sparren zurückbauen zu lassen und mit großzügigen Gauben zusätzliche, raumhohe Wohnfläche zu schaffen. Ist der Dachstuhl bereits bewohnt, kann die Sanierung mit Holzfaser-Dämmstoffen auch komplett von außen durchgeführt werden. Die Dachräume können währenddessen weiter bewohnt werden.

Die Frage nach dem richtigen Dämmmaterial

„Wohngesund und effizient“, so lautete der Wunsch der Bauherren-Familie. Auf Basis dieser Anforderungen empfahl der ausführende Zimmermeister Leander Glogger Holzfaserdämmstoffe.

Dabei handelt es sich um einen natürlichen Dämmstoff zu dessen Produktion ausschließlich Holz aus der Waldpflege oder Nebenprodukte aus Sägewerken benutzt werden. Das frische, unbehandelte Nadelholz stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Damit ist garantiert, dass nur Holz aus Wäldern verwendet wird, die verantwortungsbewusst nach ökologischen und sozialen Kriterien bewirtschaftet werden.

Dämmung als Hitzeschutz

Dank ihres vergleichsweise hohen Eigengewichts verfügen Holzfaserdämmstoffe über eine außergewöhnlich gute Wärmespeicherfähigkeit. Das heißt, sie nehmen die Außenwärme auf, speichern sie und geben sie erst verzögert wieder an die Außenumgebung ab. Ein großer Teil der Hitze gelangt im Sommer so gar nicht in die Innenräume, beziehungsweise erreicht das Haus erst in den kühleren Abendstunden, wenn wieder gelüftet werden kann.

Um ein optimales Dämmergebnis zu erreichen, empfahl der Zimmerer eine Aufdach- und Zwischensparrendämmung. Die Zwischensparrendämmung ist flexibel und wird von innen zwischen die Sparren geklemmt. Bei der Aufdachdämmung handelt es sich um eine stabile Dachisolierung von außen, so dass kein Wohnraum eingebüßt wird. Eine Kombination aus beiden Dämmungen ist insbesondere bei Sanierungsobjekten sinnvoll.

Präzision am Dach

„Eine Dämmung kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn das richtige Produkt exakt eingepasst an der richtigen Stelle sitzt. Gerade an Kanten und Übergängen ist eine exakte Verarbeitung besonders wichtig, um den perfekten Anschluss zu den Dämmplatten, bzw. den angrenzenden Bauteilen zu gewährleisten“, weiß Leander Glogger.

Dachziegel, die alte Bitumenpappe und auch die alte Bretterverschalung wurden entfernt, innerhalb von drei Tagen wurden die neuen Dachgauben gesetzt.

Als erstes wurde der Hohlraum zwischen den Sparren komplett mit klemmfähigen Holzfaser-Matten ausgedämmt, die nicht nur im Winter hervorragend dämmen, sondern auch einen exzellenten Schutz vor der Sommerhitze bieten.

In einem zweiten Schritt wurde diese Dämmung durch eine zusätzliche Lage stabiler Dämmplatten oberhalb der Sparren ergänzt. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass auch bei niedrigen Altbausparren (und entsprechend geringer Zwischensparrendämmung) ein zukunftssicherer Wärmeschutz erreicht wird.

Die stabilen Holzfaser-Dämmplatten erfüllen zudem eine weitere wichtige Funktion. Sie sind wasserabweisend, der Fachmann sagt „hydrophobiert“. Wasser perlt daher an der Oberfläche der Platten ab. Sollte es also zu Beschädigungen der Dachziegel kommen, ist sichergestellt, dass Regen abgeleitet wird und nicht in die Dämmschicht eindringen kann. Gleichzeitig sind die Platten diffusionsoffen, lassen Feuchtigkeit also nach außen abtrocknen – wie eine Funktionskleidung für das Haus. So bleibt die Dachkonstruktion dauerhaft trocken.

Wohngesundes Klima und ein echter Wohlfühlort

Nach Abschluss ist die Bauherren-Familie von dem Ergebnis überzeugt: „Die Dämmung mit Holzfaser hat sich definitiv gelohnt. Im Dachgeschoss herrscht ein ganz anderes Klima als noch vor der Sanierung. Nirgends zieht es mehr, dennoch ist es nicht stickig und wir genießen die angenehme Raumatmosphäre – kurzum ein echter Wohlfühlort“, so der Bauherr.